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Klimaschutzprogramme seit 2001

Sachsen hat bereits 2001 sein erstes Klimaschutzprogramm verabschiedet und in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt. So wurde im Jahr 2008 der Aktionsplan Klima und Energie verabschiedet, der erstmals Maßnahmen zum Klimaschutz, für eine nachhaltige Energieversorgung und zur Anpassung an den Klimawandel in Sachsen bündelt. Mit dem Energie- und Klimaprogramm Sachsen 2012 wurde die gemeinsame Betrachtung von Klima und Energie auch auf strategischer Ebene weiterentwickelt.

Energie- und Klimaprogramm Sachsen 2012

© SMUL 

Das Energie- und Klimaprogramm Sachsen 2012 wurde im März 2013 verabschiedet. Es bestand aus dem Teil „Klima“ und dem Teil „Energie“. Im Bereich „Klima“ wurden Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zusammengeführt. Diese Strategien wurden durch einen ergänzenden Maßnahmenplan im Einzelnen konkret ausgestaltet.

Das EKP wurde ab dem Jahr 2020 fortgeschrieben und am 1. Juni 2021 durch Beschluss des Kabinetts durch das neue EKP 2021 ersetzt.

Energie- und Klimaprogramm 2012

Maßnahmenplan zum EKP 2012

 

Aktionsplan Klima und Energie

© SMUL

Der Aktionsplan vom 17.06.2008 bündelt erstmals die Maßnahmen zum Klimaschutz, für eine nachhaltige Energieversorgung und zur Anpassung an den Klimawandel in Sachsen und trägt dazu bei, die Ziele der sächsischen Energie- und Klimaschutzpolitik vom 03.03.2009 zu erreichen. Mit den über 200 Maßnahmen setzt die Staatsregierung attraktive Anreize in Form finanzieller Förderung, intensiviert und erweitert ihre Informationstätigkeit und Beratungsprogramme und unterstützt Bildungsangebote an Schulen, um auch die kommende Generation auf diese Zukunftsaufgabe vorzubereiten.

 

Klimaschutzprogramm 2001

© SMUL

Sachsen hat sich bereits 2001 mit dem ersten landesweiten Klimaschutzprogramm konkrete Klimaschutzziele gesetzt. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) war die Erhöhung der Energieeffizienz von besonderer Bedeutung.

So sollten die jährlichen CO2-Emissionen in den Bereichen Verkehr, private Haushalte, Kleinverbraucher und Industrie bis zum Jahr 2010 um 2,5 Millionen Tonnen gegenüber 1998 reduziert werden. Gleichzeitig sollte in diesem Zeitraum der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 5 % steigen.

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