Impaktindikatoren Boden

Der Boden ist eine oft unterschätze Schnittstelle zwischen Umwelt und Nutzungen. Die ausgewählten Indikatoren zur Entwicklung des Humusvorrates, des Bodenwasservorrates, der Bodentemperatur und zur Regen-Erosivität zeigen dabei einzelne Aspekte auf, die nicht allein für den Boden, sondern auch für die Landwirtschaft oder Fragestellungen des Wasserhaushaltes interessant sind.

I-B1 Entwicklung des Humusvorrats

Als Indikator für die langfristige Entwicklung des Humusvorrats wird die Veränderung des Humusvorrats im Oberboden genutzt.

I-B2 Langfristige Entwicklung des Bodenwasservorrats

Als Indikator für die langfristige Entwicklung des Bodenwasservorrats wird die Häufigkeit (n) des Erreichens des Permanenten Welkepunkts (PWP) des Bodenwassergehaltes für das jeweilige Jahr im Oberboden genutzt .

I-B3 Langfristige Entwicklung der Bodentemperatur

Als Indikator für die langfristige Entwicklung der Bodentemperatur dient die Häufigkeit (n) des Erreichens von Grenzwerten der Bodentemperatur für das jeweilige Jahr im Oberboden

I-B4 Entwicklung des Regenerosivität

Die Erosionskraft von Niederschlägen wird durch den R-Faktor beschrieben. Aus zeitlich hoch aufgelösten Niederschlagsreihen wird die kinetische Energie von Starkregenereignissen berechnet und die Bodenerosionsgefährdung durch Wasser quantifiziert.

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 51: Klima, Luftqualität

Florian Kerl

Telefon: 0351 2612-5111

E-Mail: Florian.Kerl@smul.sachsen.de

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