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Wie werde ich Klimaschule?

Sie haben erste Ideen im Kopf? Sie sind interessiert daran, eine echte „Klimaschule“ zu werden? Dann sieht so Ihr Weg aus:

Das ist eine Grafik, auf der der Weg zur Klimaschule beschrieben ist.

Im Detail:

Alle Bereiche des schulischen Wirkens sollen durchdrungen werden, aber irgendwo müssen Sie anfangen! Wählen Sie aus folgenden Handlungsfeldern: 

Unterricht - Fortbildung/Management - Schulleben - Außerschulische Lebenswelt - schulische Infrastruktur

Für die inhaltliche Ausgestaltung schlagen wir Ihnen fünf Module vor.

MODUL 1: Globale Ursachen und regionale/lokale Auswirkungen des Klimawandels

MODUL 2: Klimafaktor Mensch – Herausforderung für Politik und Gesellschaft

MODUL 3: Lebenswelt gestalten

MODUL 4: Energiewende vor Ort

MODUL 5: Klimabewusst handeln & konsumieren.

Welches Handlungsfeld Sie mit welchem Inhalt ausfüllen, ist Ihnen selbst überlassen.

Die Schulkonferenz ist an Ihrer Schule ein wichtiges Mitwirkungs- und Entscheidungsgremium zwischen Schulleitung, Schulträger, Lehrenden, Eltern und Schüler/innen. Damit das Engagement als potenzielle Klimaschule von allen mitgetragen wird und langlebig wächst, wird hier ein gemeinsamer Beschluss gefasst.

Erstellen Sie nun eine Projektskizze. Diese Projektskizze beinhaltet folgende Punkte:

  • Motivation: Warum möchte Ihre Schule eine „Klimaschule“ werden?
  • Bisheriges: Welche Aktivitäten wurde bisher an Ihrer Schule im Bereich Klimaschutz/Klimaanpassung/Nachhaltigkeit unternommen.
  • Pläne: Welche Ideen gibt es in Ihrer Schule, um sich zu einer klimafreundlichen Schule zu entwickeln?

Wenn Sie bereits mit einem Energiemanager oder einer Energiemanagerin zusammenarbeiten, lassen Sie sich gern von ihnen helfen!

Projektskizze und Beschluss der Schulkonferenz reichen Sie nun bei der LaNU ein:

  • elektronisch: poststelle.adl@lanu.sachsen.de
  • postalisch: Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Barbara Heidrich, Riesaer Straße 7, 01129 Dresden

Bewertung der Projektskizze:

Ihre Projektskizze wird durch die AG Klimaschulen bewertet. Zur AG gehören u.a. Kolleg/innen aus dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), aus der Sächsischen Energieagentur - SAENA GmbH und dem Landesamt für Schule und Bildung. Sie begleiten unsere Initiative. 

Positiver Bescheid: Ihre Schule erhält  500 Euro und das Ticket in die nächste Runde!

Erstellen Sie nun einen detaillierten Klimaschulplan.

Ihr Klimaschulteam… hält die Fäden aller Ideen der Klimaschule zusammen! Es kann ganz unterschiedlich zusammengesetzt sein - sowohl aus interessierten Lehrer/innen und Schüler/innen, engagierten Eltern, Hausmeister/innen, Sekreterär/innen oder Sozialarbeiter/innen.

Ihr Klimaschulplan…enthält nun die konkreten Vorhaben, die Sie als Klimaschule umsetzen möchten, um sich nachhaltig und klimafreundlich zu verhalten. Er ist die Entscheidungsgrundlage für die Aufnahme als Klimaschule.

Den Klimaschulplan reichen Sie ebenfalls bei der LaNU ein:

  • elektronisch: poststelle.adl@lanu.sachsen.de
  • postalisch: Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Barbara Heidrich, Riesaer Straße 7, 01129 Dresden

Die Bewertung des Klimaschulplans erfolgt ebenfalls durch die AG Klimaschulen.

 

Wird der Klimaschulplan positiv bewertet, wird Ihnen der Titel "Klimaschule" verliehen. Darüber hinaus erhält Ihre Schule noch einmal 500 Euro.

Zur Ausreichung der Gelder wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen Ihrer „Klimaschule“ und der LaNU geschlossen.

  • Sie setzen Ihre Pläne zum Klimaschutz, zur Klimaanpassung bzw. zur Nachhaltigkeit nun um.
  • Sie erschließen sich gemeinsam Stück für Stück die verschiedenen Handlungsfelder aus der Klimabrille.
  • Sie dokumentieren die Umsetzung Ihres Klimaschulplanes  und teilen Sie mit anderen Schulen.
  • Sie präsentieren Ihre Erfolge, aber auch Ihre Schwierigkeiten z. B. auf der jährlich stattfindenden Klimaschulkonferenz.

Wir unterstützen Sie dabei auf vielfältige Weise.

 

Projekte zum nachahmen aus unseren Klimaschulen werden auf der Internetseite "Klimaschulen in Sachsen" veröffentlicht.

Ihre Schule darf den Titel „Klimaschule“ fünf Jahre tragen.

Aller fünf Jahre erfolgt eine Überprüfung des Klimaschulprozesses in Form eines Vor-Ort-Gesprächs durch die AG Klimaschulen. Inhalt des Gesprächs ist der Abgleich des erreichten Standes mit den Zielen des Klimaschulplans sowie die Vorstellungen für die Zukunft.

Bei einem positiven Evaluationsergebnis darf die Schule den Titel weitere fünf Jahre tragen.

 

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